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Die Route der Glasstrasse



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Waldmünchen

Die historische Glasregion Ostbayerns und das Spiegelglas

Bei Waldmünchen – der Stadt der Trenckfestspiele – streift die Glasstraße die deutsch-tschechische Grenze. Diese Gegend gehört zu den ältesten Glasregionen Ostbayerns. Bereits im 13. Jh. soll hier schon Glas geschmolzen worden sein. Urkundlich sind ab 1534 eine Vielzahl von Glashütten erwähnt, so die Perlhütte (Glasperlenhütte), Herzogau, die Lenkenhütte, Unterhütte, Althütte, die Ödhütte, schließlich die Voithenberghütte, deren Ortsnamen heute noch von der langen Glastradition zeugen. Die 1707 gegründete Glashütte Fichtenbach („Fuchshütte“) fertigte erst Hohl-, dann Spiegelglas, um 1934 an ihrer Abgelegenheit einzugehen. Kurz nach 1800 gründete Freiherr von Voithenberg seine Glasfabrik, die zuerst Tafelglas, später auch Kristall- und Hohlglas herstellte – ein zunächst florierendes Unternehmen mit Pocher, Taverne, eigenem Schulhaus, Spiegelglasschleife, Ziegelhütte, Schmiede und anderen Handwerksbetrieben. Auch sie musste sich letztlich den modernen Entwicklungen beugen, im Jahr 1904 wurde die dortige Glasproduktion nach Neustadt a.d. Waldnaab verlegt. Auch der Waldmünchener Glasschneider Michael Nachtmann hatte 1834 in Unterhütte bei Herzogau sein Familienunternehmen mit einer kleinen Hohlglasfabrik begründet, das ebenfalls nach Neustadt a.d. Waldnaab umsiedelte.

E-Mail: tourismus@waldmuenchen.btl.de
Internet: www.waldmuenchen.de


Rund ums Glas in Waldmünchen

Waldmünchen - Galerie Gibacht - www.gibacht.com


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